Bielersee

Weitere Schadstoffe

Weizenfeld Was sind Schadstoffe?
Als Schadstoff bezeichnet man Stoffe oder Stoffgruppen, die sowohl dem Mensch, wie auch Tieren und Pflanzen gefährlich werden können. Die Wirkung chemischer Stoffe auf Lebewesen, kann meistens nicht sofort erkannt werden. Es hat mitunter jahrzehnte gedauert, bis gefährliche Auswirkungen eines Stoffes nachgewiesen werden konnten. Zwei Beispiele:
• DDT, das anfänglich als Insektizid zur Abtötung der die Malaria übertragenden Moskitos, eingesetzt wurde.
• PCB, fand in Lacken, Weichmachern usw. Verwendung.

Chemische Stoffe dinden sich überall in der Umwelt; in der Luft, im Wasser und im Boden. Durch die Atmung und über die Nahrungskette gelangen sie früher oder später in unseren Körper, wo sie sich anreichern. Es kann jahrzehnte lang dauern, bis die Konzentration eines Schadstoffes ein Mass erreicht, das eine Krankheit auslöst.
Man unterteilt chemische Schadstoffe in zwei Gruppen:
• Chemische Substanzen, die gezielt in die Umwelt gebracht werden (Pestizide, Herbizide, Fungizide).
• Substanzen die nicht gezielt in die Umwelt gelangen (Heizungen, Abgase, Industrieabfälle usw.).
Es gibt aber auch Schadstoffe, die auf natürliche Weise in Nahrungsmitteln enthalten sind. Beispiele:
• Blausäurehaltige Glykoside (in Süsskartoffeln, Bittermandeln, Leinsamen)
• Hämaglutine (in Hülsenfrüchten)
• Solanin (in Kartoffeln und grünen Tomaten)