Bielersee

Übergewicht? - Kein Problem

Übergewicht Es ist ein Grundprinzip der Natur: Mehr Kalorien aufnehmen als verbrauchen, hat längerfristig eine Gewichtszunahme zur Folge. Man kann das Körpergewicht über Jahre nur halten, wenn Ernährung und Körperbewegung aufeinander abgestimmt sind. Mit der heutigen kalorienreichen Nahrung, ist dies kein leichtes Unterfangen. Am einfachsten ist eine Ernährungsumstellung, das einzige was dauerhaften Erfolg bringt. Lesen Sie weiter unten, wie man seine Ernährung umstellt.

Viele Leute haben grosse Probleme ihr Körpergewicht unter Kontrolle zu bringen. Inzwischen sind zahlreiche Produkte auf dem Markt, die rasches Abnehmen versprechen, ohne seine Essgewohnheiten ändern zu müssen. Solche Produkte sind überteuert und zudem gesundheitsschädigend. Sehr wohl kann man mit ihnen sein Gewicht reduzieren, aber nach Absetzung derselben, nimmt man rasch wieder zu. Dauerhaft nimmt nur eines ab - der Geldbeutel. Wer also bestrebt ist, sein Körpergewicht zu reduzieren, sollte sich einer kalorienärmeren Nahrung zuwenden. Hierzu eignet sich eine naturnahe Ernährungsform die aus Gemüsen und Früchten besteht.

Sind Sie zu schwer?

Ob Sie zu viele Kilos auf die Waage bringen, können Sie feststellen, indem Sie Ihr Gewicht dividieren durch die mit sich multiplizierte Körpergrösse.
Das Ergebnis bezeichnet man als BMI. Dieser Index stellt ein grössen- und geschlechtsunabhängiges Gewichtskriterium dar.
Beispiel: Jemand hat eine Körpergrösse von 1.65 m und ein Körpergewicht von 75 kg. Wir rechnen: 1.65 x 1.65 = 2.72 und weiter 75 : 2.72 = 27.57

Der BMI für diese Person ist also 27.57

Aus nachstehender Aufstellung können Sie nun entnehmen, ob Sie übergewichtig sind:

  BMI
Untergewicht ≤18.5  
Normalgewicht 19-24.9
Leichtes bis mittleres Übergewicht 25-29.9
Fettleibigkeit Stufe I 30-34.9
Fettleibigkeit Stufe II 35-39.9
Fettleibigkeit Stufe III ≥40

 

Wenn Ihr BMI grösser ist als 25, sind Sie übergewichtig und sollten eine Korrektur in Ihrer Ernährung vornehmen. Man bedenke, dass es zum Abnehmen genau so viel Zeit braucht wie zum Zunehmen.
Ernährung In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie Ihr Idealgewicht. Ob Ihr Knochenbau leicht oder schwer ist, beeinflusst das Idealgewicht nur wenig. Nicht aber die Muskulatur, denn Muskelfasern sind schwerer als Fett. Lt. Optima ist die Fettleibigkeit bei 95% der Bevölkerung ernährungbedingt. Es wird zu viel gegessen und zu wenig bewegt, d.h. die Nahrungsaufnahme muss der körperlichen Leistung angepasst sein. Laut Statistik nehmen die Schweizer im Durchschnitt täglich 3000 Kalorien auf, wobei lediglich 2000 nötig wären. 40% der Bevölkerung soll an Übergewicht leiden.

Wie muss ich meine Ernährung umstellen?

Es gibt viele Leute die mit Ihrem Gesundheitszustand unzufrieden sind. Sie lesen hier und dort etwas über andere Ernährungsformen, die eine Besserung für ihren Zustand in Aussicht stellen. Einerseits ist man unsicher und weiss nicht so recht was man da jetzt glauben soll und anderseits stellt sich die Frage, wie eigentlich vorzugehen ist. Denn schliesslich will man ja nicht mehr Schaden anrichten, als schon vorhanden ist. Es gibt Leute, die wollen nicht wahr haben, dass man mit einer gesünderen Lebensweise leben kann, ohne krank zu werden. Es braucht dazu kein Studium der Ernährungswissenschaft, jedoch einige Kenntnisse muss man sich schon aneignen. In dieser Website finden Sie alle wichtigen Informationen, die Sie zu einem beschwerdefreien Leben führen.

Und so stellen Sie Ihren Speisezettel um

1. Schritt
Diät Die Grundlage einer gesunden Ernährung ist und bleibt eine basenüberschüssige Kost! Man kann die Wichtigkeit dieser Tatsache nicht genug hervorheben, denn mit einer dauerhaft säureüberschüssigen Nahrung, kann man nie gesund werden! Da helfen auch keine Medikamente auf die Dauer.
Der grösste Teil der Bevölkerung nimmt wahrscheinlich täglich zu viel säurebildende Nahrungsmittel auf. Nehmen Sie Ihren Speisezettel einmal unter die Lupe und stellen Sie fest, wie das bei Ihnen aussieht. Streben Sie an, weniger säurebildende und mehr basenbildende Nahrungsmittel zu essen. Im Idealfall müssen ca. 80% der Nahrungsmittel basisch und ca. 20% sauer sein!
Im Kapitel "Säure- oder basenbildend," können Sie nachschauen, welche Nahrungsmittel sauer und welche basisch sind. Einige der sauren Lebensmittel kann man nicht einfach aus dem Speisezettel streichen, da sie Stoffe enthalten die der Körper benötigt. Sie können aber teilweise durch basenbildende ersetzt werden. Wer unter einer rheumatischen Krankheit oder Schmerzen in den Gelenken leidet, kann nach dem 1.Schritt bereits nach einem Monat eine wesentliche Besserung seines Gesundheitszustandes feststellen.

2. Schritt
Viele säurebildende Nahrungsmittel kann man aus dem Speisezettel streichen, andere dürfen nicht ersatzlos gestrichen werden. Dies betrifft: Fleisch, Wurstwaren, Fisch. Diese Nahrungsmittel sind insofern wichtig, als dass sie den Körper mit Eiweiss versorgen, das ein wichtiger Bestandteil für die Zellerneuerung ist und deshalb in genügender Menge in unserer täglichen Nahrung vorhanden sein muss. Tierisches Eiweiss kann aber weitgehend durch das biologisch hochwertigere, pflanzliche ersetzt werden. Lesen Sie hierzu das Kapitel “Proteine

Ein kleiner Anteil Fleisch oder Milchprodukte muss weiterhin auf Ihrem Speisezettel verbleiben, sonst entsteht ein Vitamin B12-Mangel. (Warum dieses Vitamin wichtig ist, lesen Sie im Kapitel "Vitamine". Bei einem Vitaminmangel ist davon abzusehen, auf die Einnahme künstlicher Vitamine auszuweichen.
Als Ersatz für das saure Fleisch gibt es Sojabohnen und andere Sojaprodukte wie Tofu, aber auch Linsen, Kartoffeln und viele andere Lebensmittel sind wichtige Eiweisslieferanten. Ab und zu ein wenig Fisch oder andere Meerestiere sollten weiterhin auf Ihren Mittagstisch kommen.
Nehmen Sie sich Zeit für eine Nahrungsumstellung, der Körper muss sich langsam an Ihr neues Essverhalten gewöhnen.