Bielersee

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DGE
Mit jedem Glas Alkohol steigt das Krbesrisiko

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) weist mit Nachdruck darauf hin, dass Männer nicht mehr als 20 Gramm Alkohol und Frauen nicht mehr als 10 Gramm Alkohol pro Tag aufnehmen sollten. 10 Gramm Alkohol stecken in 1 „Drink“, zum Beispiel 1 Glas Bier, Wein oder Schnaps. Würde diese Menge nicht überschritten, wären zahlreiche Krebsfälle vermeidbar. Bei Männern könnten 90 Prozent und bei Frauen 50 Prozent der alkoholbedingten Krebskrankheiten und Krebstodesfälle verhindert werden. Das sind etwa 720 000 Krankheitsfälle und 430 000 Todesfälle weltweit. Zur Krebsprävention ist es also am besten gar keinen Alkohol zu trinken.

Egal, ob Bier, Wein oder Spirituosen – Alkoholkonsum zählt laut Weltgesundheitsorganisation zu den 10 weltweit bedeutendsten Gesundheitsrisiken. Auch wenn moderatem Alkoholkonsum ein risikosenkender Effekt auf Herz-Kreislauf-Krankheiten zugeschrieben wird, kann Alkohol nicht zur Prävention empfohlen werden, da insgesamt die negativen Wirkungen auf die Gesundheit überwiegen. Regelmäßiger Alkoholkonsum beeinträchtigt die Muskelleistung, schädigt Nerven und Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse, begünstigt die Entstehung von Übergewicht sowie psychische Störungen und Krebskrankheiten. In Bezug auf das Suchtpotenzial und den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und bestimmten Krebskrankheiten kann keine regelmäßige Alkoholmenge als gesundheitlich unbedenklich bezeichnet werden.

DGE
Die Kartoffel – ein wertvolles Lebensmittel

Kartoffeln enthalten kaum Fett, jedoch Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sowie wenig Kalorien. Daher spricht sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ausdrücklich für den Verzehr von Kartoffeln als Teil einer vollwertigen Ernährung aus.

Grüne Stellen auf Kartoffeln sollten allerdings nicht mit gegessen werden, denn sie enthalten ein natürliches Gift, das Solanin. Auch in der Schale, in den „Augen“ und Keimen kann Solanin in größeren Mengen vorkommen. Durch sorgfältigen Umgang mit Kartoffeln bei der Lagerung und Verarbeitung im Haushalt geht von Solanin keine gesundheitliche Gefahr für den Verbraucher aus. Um den Solaningehalt in Kartoffeln möglichst gering zu halten, sollten sie an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden. Bei der Verarbeitung ist es wichtig, grüne Stellen und Keime großzügig zu entfernen. Kartoffeln sollen – auch um Vitamin- und Mineralstoffverluste zu vermeiden – mit der Schale gekocht und zum Verzehr gepellt werden. Da der Mensch Solanin in höherer Konzentration als geschmacklich unangenehm wahrnimmt, besteht ein automatischer Schutz vor dem Verzehr von Kartoffeln mit zu hohem Solaningehalt.

DGE 19.2.2015
Neue Referenzwerte für die Energiezufuhr

Wie viele Kalorien bzw. Energie der Körper verbraucht, variiert von Mensch zu Mensch und auch bei ein und demselben Menschen von Zeit zu Zeit sehr. Die Referenzwerte für die Energiezufuhr sind daher Richtwerte, die als Orientierung dienen und nicht unbedingt auf den Einzelnen zutreffen. Ihre überarbeitete Ableitung erfolgte auf Basis von Berechnungsformeln und aktuellen Referenzmaßen für Körpergewicht und -größe in Deutschland. Für Erwachsene wird ein mittlerer Body Mass Index (BMI) von 22 zugrunde gelegt, das entspricht einer täglichen Energiezufuhr von 2 300 kcal für Männer und 1 800 kcal für Frauen im Alter von 25-50 Jahren bei geringer körperlicher Aktivität. Verändert haben sich unter anderem die Richtwerte für Schwangere.