Bielersee

Das Säure-Basen-Gleichgewicht

Im Gleichgewicht Ein Hauptgrund, warum so viele Leute krank werden, ist ein aus dem Gleichgewicht geratener Säure-Basen-Haushalt. Die heutige Ernährung führt zu einem säureüberwiegenden Zustand. Zu einem Leben ohne Krankheit gehören einige Grundbedingungen, die man beachten sollte. Die wichtigste ist das Säure-Basen-Verhältnis. Ein gutes Verhältnis besteht, wenn der pH-Wert 7.4 und stabil ist. Unser Organismus besteht zu ca. 80% aus basischen und 20% aus sauren Substanzen. Das heisst, dass die Bilanz aller während eines Tages aufgenommenen Nahrungsmitteln basisch sein sollte. Diesem Umstand wird heute wenig oder keine Beachtung geschenkt.

Bei der heutigen konventionellen Ernährung besteht die Nahrung aus überwiegend säurebildenden Substanzen, was zu einer Schwächung des Immunsystems führt. Werden zu viel säurebildenden Nahrungsmittel aufgenommen, kann der Körper diese Säuren mithilfe seiner Pufferkapazitäten nicht mehr ausgleichen. Dies dürfte ein Hauptgrund hierfür sein, dass so viele Leute regelmässig einer Grippe zum Opfer fallen. Nur: Welche Nahrungsmittel reagieren im Organismus sauer? Und welche basisch? Die Antwort finden Sie hier. Das will natürlich nicht heissen, dass man nun ständig Buch führen muss, man kann die Nahrungsmittel in Gruppen zusammenfassen.

Eiweissreiche Nahrung, oder solche, die aus raffiniertem Zucker oder Auszugmehl besteht, ist praktisch immer säurebildend. Sie erreichen schon viel, wenn Sie Fleisch und Zucker stark reduzieren. Merke: Nicht der Geschmack im Mund ist entscheidend, ob ein Nahrungsmittel im Magen säure- oder basenbildend wirkt. Zucker beispielsweise schmeckt auf der Zunge süss, wirkt aber im Körper sauer, eine Zitrone schmeckt auf der Zunge sauer und wirkt im Körper basisch. Ein säuerliches Milieu bildet für die schädlichen Bakterien den besten Nährboden.